Elternabende

Elternabend zur nachhaltigen Bildung und Erziehung

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen gewinnt vor dem Hintergrund globaler ökologischer Veränderungen auch im Kindergarten immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund beschäftigt sich der Evang. Kindergarten St. Johannes in Gilching nun schon seit September mit dem Thema Nachhaltigkeit. Gerade  die Bereiche Naturbegegnung, Gesundheit, Werthaltungen sowie das Freizeit- und Konsumverhalten sind für den Elementarbereich wichtig. Kindern soll die Begegnung mit der Natur ermöglicht werden, und dabei ein Verständnis von Lebenszusammenhängen vermittelt werden. Sie lernen mit allen Sinnen wahrzunehmen, bewusst zu beobachten, und mit Fürsorge und Achtsamkeit, Mitempfinden und Verantwortung zu entwickeln. Wichtige Themen, die uns begleiten sind die Ernährung, der Umgang mit Müll und gemeinsame Naturerfahrungen, wie z.B. Ausflüge in den Wald und die Natur. Am 05.02.14 veranstaltete der Kindergarten einen Elternabend zu diesem Thema. Die große Teilnahme der Eltern zeigte, dass dieses Thema viele bewegt. Nachdem die Eltern in einer Gruppenarbeit sammelten, was Ihnen alles zum Thema Nachhaltigkeit einfällt, gab es einen kleinen theoretischen Einstieg in dieses Thema. Es wurde erläutert, aus welchen Teilbereichen die Nachhaltige Bildung besteht und was in diesen Bereichen zu beachten ist. Zwei Mitarbeiterinnen gaben einen Einblick, was der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan zu diesem Thema sagt und welche Kompetenzen durch dieses Thema gefordert und gefördert werden. Im Anschluss erhielten die Eltern einen Einblick darüber, was im Kindergarten in Sachen Nachhaltigkeit passiert – und dass ist schon viel. Hier einige kleine Beispiele:

Die Kinder lernen kennen, was gesunde Ernährung heißt, welches Obst und Gemüse hier bei uns wächst und wann man dieses ernten kann. Auch das Thema Müllreduzierung wurde mit den Kindern intensiv besprochen. Die Kinder lernten, wie Müll vermieden werden kann und wie man den anfallenden Müll trennt. So wurden in allen Gruppen Eimer in den Farben eingeführt, die auch den Farben der verschiedenen Tonnen, wie Papiertonne, Restmüll, gelber Sack und Biomüll  zu  Hause entsprechen. So können die Kinder das Erlernte im Kindergarten auch zu Hause gut umsetzen.  Eine Gruppe besuchte beispielsweise den Gilchinger Wertstoffhof  und informierte sich dort über die Möglichkeiten der Mülltrennung. Aus altem Papier wurde neues Papier geschöpft und aus Joghurtbechern wurden kleine Instrumente gebaut.

An Infotischen konnten sich die Eltern zu Themen wie Energie, Müll, Wasser, Mobilität und Ernährung informieren. Hierbei gab es auch zahlreiche Tipps, die man gut zu Hause umsetzen kann sowie eine ausführliche Bücherliste.
Im Anschluss daran sammelten die Eltern Ideen, was in den einzelnen Familien schon umgesetzt wird – aber auch, was man sich für die Zukunft vornimmt. Diese Ideen wurden im Kindergarten ausgehangen, um auch anderen Eltern die Möglichkeit zu geben, von diesen Tipps zu profitieren. Ein gelungener Abend ging zu Ende. Das Thema Nachhaltigkeit wird uns aber noch weiter beschäftígen. Weitere Projekte, an denen in der nächsten Zeit gearbeitet werden soll, sind der sorgsame Umgang mit Wasser und das Einsparen von Energie. Ein erster Schritt hierzu ist schon getan, indem die bisher eingesetzten Lichterketten durch LED Ketten ersetzt wurden. Am geplanten Umwelttag der Gemeinde Gilching am 10.05.14, wird der Kindergarten ebenfalls teilnehmen, um auch anderen interessierten Besuchern Einblicke in dieses wichtige Thema zu geben.  Man sieht, Nachhaltige Bildung und Erziehung ist durchaus schon etwas für die Kleinen, denn sie sollen lernen, dass es Spaß macht, Umweltschutz zu betreiben und damit ein zukunftsorientiertes Handeln einüben.


 

Elternabend zum Thema Sprache

Am 21. Januar waren die Eltern eingeladen, an einem Elternabend zum Thema „Sprache“ teilzunehmen. Die Erzieherinnen haben einen Abend zu diesem Thema vorbereitet. Um den Elternabend einzuleiten wurden an die Eltern Zettel verteilt auf denen sie notieren sollten, wofür „Sprache“ wichtig ist. Jedes der etwas 20 anwesenden Elternteile stellte seine persönliche Antwort vor.

Sprachentwicklung:
Anschließend wurde erläutert, welche Kriterien für eine gesunde Sprachentwicklung notwendig sind. Neben einer guten, intensiven Beziehung zwischen Eltern und Kind sind normales Seh- und Hörvermögen sowie der Tastsinn wichtig für den Spracherwerb. Auch ein hohes Maß an Konzentration sowie ausreichende Bewegung sind wichtig, um den schwierigen Prozess des Sprechen Lernens zu bewältigen.
Wesentlich für die Sprachentwicklung ist, dass die Bezugspersonen dem Kind wohlwollend begegnen und es akzeptieren, sie sollen Fragen stellen und sich für das Spiel des Kindes interessieren. Wichtig ist auch die Art und Weise wie sich Eltern und Erzieher mit den Fragen der Kinder im Fragealter auseinandersetzen.

Kommunikation:
Neben der verbalen Kommunikation gibt es die non-verbale Kommunikation, auch durch Gestik, Mimik, Lautstärke wird „gesprochen“. Zwei Erzieherinnen machten dies anschaulich, indem sie ein „Nonsense“-Gedicht von Christian Morgenstern vortrugen. Allein durch die Haltung, die Lautstärke, das Zögerliche oder Zornige usw. wurde ausgedrückt, was durch die ausgedachten Worte nicht verständlich war. Wie manipulativ Sprache sein kann wurde ebenfalls erläutert. Ein kritischer, moralisierender Teil in uns schlägt Kindern gegenüber einen beurteilenden, warnenden, manchmal drohenden Ton an. Stattdessen führt eine positive innere Haltung zu einer besseren Verständigung zwischen Kind und Bezugsperson. Eine solche Haltung hat eine liebevolle Zuwendung zum Kind, echtes Interesse am Kind und sich Zeit nehmen für das, was das Kind uns sagen will zur Folge.

Aus dem Bildungs- und Erziehungsplan
Ziel der sprachlichen Bildung ist, dass die Kinder lernen, sich in der deutschen Sprache sowie in Mimik und durch Körpersprache auszudrücken, längeren Darstellungen oder Erzählungen zu folgen und selbstGeschichten zusammenhängend zu erzählen.

Konkret sollen laut Bildungs- und Erziehungsplan folgende Ziele verfolgt werden:

- Förderung der Fähigkeit, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen
- Förderung von Interesse an „Sprache“
- Förderung der Fähigkeit zu sprachlicher Abstraktion und Gestaltung
- Förderung von Sprachbewusstsein und sprachlichem Selbstbewusstsein
- Förderung von Interesse an Schrift und an “spielerisch-entdeckendem“ Schreiben

Im Kindergartenalltag werden diese Ziele unter anderem durch Fingerspiele, Reime, Lieder, im Stuhlkreis, durch Vorlesen und Geschichten erzählen, durch Gespräche mit den Kindern, Rollenspiele und vielem mehr umgesetzt.

Grundvoraussetzungen, um diese Ziele umsetzen zu können sind:
- Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind
- Erwachsene Person als Sprachvorbild
- Vielfältige sprachliche Anregungen
- Zuhören
- Zeit haben / Zeit nehmen
- Erziehungspartnerschaft zwischen Kindergarten und Elternhaus

Abschließend wurde das Würzburger Trainingsprogramm für Vorschulkinder vorgestellt. Das „Hören-Lauschen-Lernen“ wird über einen Zeitraum von 19 Einheiten im letzten Kindergartenjahr in unserem Kindergarten durchgeführt. Die Kinder sollen durch verschiedene Übungen wie Silben klatschen, Reime bilden, Anlaute erkennen usw. auf das Lesen und Schreiben vorbereitet werden.

Das Thema Sprache begleitet auch die Erzieherinnen über einen Zeitraum von 18 Monaten besonders intensiv, da sich unser Kindergarten am Landesprojekt „Sprachberatung für Kindertageseinrichtungen“ beteiligt. Im Rahmen dieses Projektes finden immer wieder Fortbildungen mit Friederike Siebers, Sozialpädagogin und Sprachberaterin im Bayerischen  Landesverband Evangelischer Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder, statt.


 

Mein Kind kommt in die Schule

Unter diesem Motto fand am 25.11.2008 ein Elternabend gemeinsam mit dem Kindergarten Wichtelhaus und dem katholischen Kindergarten statt. Frau Gamber, Kooperationsbeauftragte für Kindergärten und Grundschule, berichtete den Eltern welche Voraussetzungen ein Kind haben sollte, wenn es in die Schule kommt.

Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung:

Was brauchen die Kinder zum Lernen:

  • Beziehung
  • Neugier
  • Anstrengungsbereitschaft
  • ausreichend Schlaf
  • Selbstvertrauen
  • Selbständigkeit
  • Vitamine
  • Interesse
  • viel Bewegung an frischer Luft
  • Verantwortung für die Schule als „eigenen Bereich“
  • Begeisterungsfähigkeit

Vier Bereiche, die neben der kognitiven Reife wichtig sind, um einschätzen zu können, ob das Kind schulreif ist, oder noch ein Jahr warten sollte.

1. Soziale Reife

Ihr Kind kann

  • sich in eine Gruppe integrieren
  • beachtet Gebote und Verbote
  • hat Kontakt zu Nachbarkindern
  • nimmt Kontakt zu Fremden auf
  • lässt sich zu Gruppenaktivitäten ermutigen
  • bringt eigene Ideen ein und berücksichtigt Ideen anderer Kinder
  • kann sich mit Worten wehren und schlägt nicht gleich

2. Intellektuelle Reife

Ihr Kind

  • sieht sich schon als Schulkind-
  • kann in Sätzen erzählen und beschreiben, in richtiger Reihenfolge, bei 
    verständlicher Aussprache mit Satzbauelementen
  • kann bei Erzählungen den roten Faden verfolgen und den Inhalt grob wiedergeben
  • kann mitdenken und vorausschauen
  • kann Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden
  • kann Symbole erkennen, kennt die Bedeutung von Schriftzeichen
  • kann sich länger konzentrieren (10-15 Minuten)
  • muss nicht nach einer Unterbrechung von vorne beginnen
  • kann sich Namen von anderen Kindern und Erwachsenen merken
  • kann vergleichen und unterscheiden, sortieren und messen
  • kann ihm / ihr bekannte Straßen und Orte finden
  • kann sich in andere Menschen hineinversetzen

3. Emotionale Reife

Ihr Kind

  • kann sich von Bezugspersonen trennen
  • hat gelernt, mit den eigenen Gefühlen und Wünschen soweit klar zu kommen, dass es aufgrund seiner inneren Stabilität nicht ständig zornig, traurig oder wütend ist, wenn etwas nicht klappt oder nicht nach seinen Wünschen verläuft
  • traut sich selbst etwas zu
  • ist stolz auf erworbene Fähigkeiten und Leistungen
  • hat keine Angst vor anderen Kindern
  • braucht als Begleiter keine Puppe, Plüschtiere etc.

4. Körperliche Reife

Ihr Kind

  • ist nach dem Kindergarten weder erschöpft noch braucht es einen Mittagsschlaft
  • kann sich zügig alleine an- und ausziehen
  • kann Radfahren, Balancieren, Klettern
  • beherrscht feinmotorische Koordination: z.B. beim Ausmalen und Ausschneiden,
  • Nachmalen einfacher Formen, Buchstaben, Zahlen, beim Basteln
  • hat ein ausgeprägtes Hörvermögen (Lautunterscheidung von B und P)
  • hat ein ausgeprägtes Sehvermögen (Unterscheidungsfähigkeit von p und q)
  • kann auf einem Bein stehen und Hüpfen auf einem Bein
  • kann Treppen freihändig gehen

Interessante Literatur:

Mobile kompakt – Schulkind werden ISBN 3-451-00610-3


 

Kinder brauchen und wollen Werte

Die Wertevermittlung ist heute anspruchsvoller denn je. Denn Eltern sollten nicht nur alte Werte wie Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft vermitteln, sondern auch moderne Werte wie Umweltbewusstsein und Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Die Wichtigkeit dieser Thematik war für den Evangelischen Kindergarten „St. Johannes“ Anstoß genug, einen Elternabend zu diesem Thema zu halten. Zu Beginn wurden die Eltern gefragt, welche Werte für Sie am wichtigsten sind. Hierbei wurden sehr oft Respekt, Toleranz und Achtung genannt. Im Anschluss folgte ein kurzer Vortrag zum Thema Werte. Werte sind jene Vorstellungen, welche in einer Gesellschaft allgemein als wünschenswert anerkannt sind und den Menschen Orientierung geben. Man unterscheidet moralische (Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Treue), religiöse (Nächstenliebe), politische (Toleranz, Freiheit, Gleichheit) ästhetische (Kunst, Schönheit) und materielle Werte (Wohlstand), Familienwerte und Firmenwerte. Werte sind das ethische Fundament unserer Gesellschaft. Auf ihnen basieren allen Normen, Vorschriften und Gesetze, die unser Zusammenleben regeln.

Warum sind Werte für Kinder so wichtig?

Kinder wollen Werte, d.h. es ist wichtig zu sehen, was Kinder wollen und nicht nur, was Kinder brauchen. Kinder wollen Neues sehen, wollen gefordert und gefördert werden, wollen geliebt und beachtet werden und sie wollen aber auch in ihre Schranken verwiesen werden, um ihre eigene Kraft kennen zu lernen. Dies umzusetzen verlangt viel Zeit, Aufmerksamkeit, Ruhe und Geduld. Man muss sich allerdings auch im Klaren darüber sein, dass die zunehmende Geschwindigkeit, die uns das moderne Leben abverlangt, Risiken birgt. Das nicht mehr Vorhandensein von Großfamilien, Kinder laufen nur noch mit, man hat keine Muse mehr Lebensfundamente zu legen (Werte zu vermitteln), dass diese Hilflosigkeit oft durch materielles Verwöhnen ersetzt wird. Je jünger die Kinder sind, desto mehr brauchen und wollen Kinder den Halt der Eltern. Werte sind eine Orientierungsbasis für Kinder, die das Miteinander in der Familie, Kindergarten oder Schule regelt und auf der sie später aufbauen können. Kinder lieben klare Regeln und Rituale an denen sie sich eindeutig orientieren können. Erst ab dem Grundschulalter hinterfragen Kinder selbst die Werte.

Oft wird in unserer Gesellschaft vom Werteverfall gesprochen. Werte verfallen nicht einfach so, verfallen kann nur unsere Bereitschaft, die Werte zum Maßstab unserer Gesellschaft und unseres Lebens zu machen.

Uns als Erzieher gibt natürlich der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan Orientierungshilfe bei der Wertevermittlung. Ganz allgemein muss bemerkt werden: Die erziehenden Personen geben bzw. leben die Werte vor. Die Kinder, als Individuen und als Gruppe, übernehmen deren Haltung zu den Werte, nachdem wie sie verinnerlicht haben.

Der St. Johannes Kindergarten ist ein evangelischer Kindergarten. Es ist deshalb selbstverständlich, dass christliche Werte vorgelebt und vermittelt werden. Die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit und die Achtung anderer Religionen gehören ebenso zu den unverzichtbaren Werten einer aufgeschlossenen, multinationalen Gesellschaft. In einer welt- und wertoffenen Gesellschaft ist es unabdingbar, dass Kinder Personen mit anderen Werten, Einstellungen und Sitten gegenüber unvoreingenommen sind. Sie entwickeln Gespür für die Werte eigener und anderer Religionen. Sie finden eigene Standpunkte. Die Kinder (und auch deren Eltern) erleben den christlich geprägten Jahreskreis aber auch Feste anderer Religionen wie z.B. das Bayram Fest in unserem Kindergarten. Die Kinder machen Erfahrungen mit Ritualen, die das Leben strukturieren und ordnen helfen. Sie lernen sakrale Räume kennen bei Gottesdiensten oder Taufen, die vom Kindergarten mitgestaltet werden. Sie erleben Gemeinschaft, Geborgenheit, Ruhe und Konzentration in einer für sie meist neuen, aber später vertrauten Umgebung. Sie lernen liturgische Vollzüge, Erzählungen aus der Bibel, Geschichten und christliche Bildbetrachtungen und Legenden kennen. Sie kommen mit christlicher Kunst in Berührung.

Jedes Kind ist ein Individuum. Es hat ein Recht darauf, als solches anerkannt zu werden – unabhängig davon, ob es z.B. behindert oder nicht behindert, schwarz oder weiß, männlich oder weiblich ist. Im täglichen Umgang miteinander verwischen sich Andersartigkeit und Anderssein ganz selbstverständlich und werden deshalb kaum wahrgenommen. Trotzdem muss dieser Lernprozess immer wieder angestoßen werden.

Die Verantwortung für Umwelt und Natur fängt bereits bei der einfachen Aufgabe der Mülltrennung an. Im Garten und beim Aufenthalt im Walt ergeben sich viele Gelegenheiten dieses Thema zu vertiefen. Regelmäßig werden Erlebnisgänge durchgeführt. Für manche Dreijährigen ist es eine neue Erfahrung, statt mit dem Auto zu Fuß unterwegs zu sein. Unsere jährliche Gartenaktion mit Kindern und Eltern schärfen den Blick für Natur und Umwelt.

Nicht zu vergessen sind natürlich bei der Wertevermittlung unsere Märchen. Märchen sind ein wunderbar einfaches Mittel, um Kindern Werte näher zu bringen. In den Märchen wird klar dargestellt, was „gut“ und „böse“ ist. Fleißige werden belohnt, Faule bestraft wie z.B. bei „Frau Holle“. Bei den „Bremer Stadtmusikanten“ finden wir die Freundschaft oder zusammen sind wir stark und bei dem Märchen von „Sterntaler“ kommt das Mitgefühl, das Teilen und die Selbstlosigkeit klar zum Ausdruck.

Im Anschluss an die theoretische Ausführung gingen die Eltern und Erzieherinnen in Kleingruppen und spielten oder diskutierten alltägliche Kindergartensituationen oder Situationen aus dem Familienleben. Hier konnten die Eltern Ihre Probleme, Ängste und Bedenken darlegen, mit Gleichgesinnten in Erfahrungsaustausch treten und feststellen, dass sie nicht alleine sind. Zum Schluss wurde den Eltern noch ein Interview der Kinder vorgespielt, in dem die Kinder des Kindergartens erklärten, was sie unter bestimmten Werten verstehen.